Verputzarbeiten – Professionelle Gipserarbeiten für glatte und langlebige Innenwände

Verputzarbeiten sind eine essenzielle Technik im Innenausbau, die für eine glatte und gleichmässige Oberfläche sorgen. Dabei handelt es sich um das Auftragen von Gipsputz, der sowohl als Grundputz als auch als Deckputz verwendet wird. Durch die hohe Feuchtigkeitsregulierung von Gips sorgen Verputzarbeiten für ein angenehmes Raumklima und sind daher eine bevorzugte Methode in Wohn- und Arbeitsräumen.
Gipserarbeiten im Innenbereich setzen auf Verputzarbeiten, da sie vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Je nach gewünschtem Endergebnis können unterschiedliche Techniken, Körnungen und Materialien verwendet werden, um die perfekte Oberfläche zu erzielen. Doch welche Putzarten gibt es genau und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Grundputz und verschiedene Putz-Arten für die Verputzarbeiten

Bevor die eigentlichen Verputzarbeiten beginnen, wird zunächst der Grundputz aufgetragen. Dieser dient als Basis für die weitere Verarbeitung und sorgt dafür, dass der Endputz optimal haftet. Die Wahl des richtigen Grundputzes hängt von der Art des Untergrunds und den gewünschten Eigenschaften der Oberfläche ab. Werfen wir einen genaueren Blick auf die Putzarten, die hier als erster Schritt bei den Verputzarbeiten in Frage kommen!

Weissputz – Die ideale Basis für glatte Oberflächen

Weissputz ist die wohl bekannteste und meistverwendete Form des Gipsputzes, wenn es um ein edles, ebenmässiges Finish geht. Er wird als feine Endbeschichtung aufgetragen und sorgt für eine besonders glatte, homogene Wandoberfläche. Dank seiner feinen Struktur eignet er sich perfekt für Räume, in denen Wände entweder gestrichen oder tapeziert werden sollen. Seine einfache Verarbeitung und die Möglichkeit, kleine Makel nachzubessern, machen ihn zur bevorzugten Wahl in Wohnräumen, Schlafzimmern und repräsentativen Bereichen.

Kalk-Gips-Putz – Die optimale Lösung für Feuchträume

Die Kombination aus Gips und Kalk bringt zwei wichtige Eigenschaften zusammen: Gips sorgt für eine glatte und gleichmässige Oberfläche, während Kalk für eine natürliche Regulierung der Luftfeuchtigkeit sorgt. Dadurch ist dieser Putz besonders gut für Feuchträume wie Badezimmer oder Küchen geeignet, da er Schimmelbildung vorbeugt und antibakteriell wirkt. Zusätzlich verbessert er das Raumklima, indem er überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt und bei trockener Luft wieder abgibt. Dies macht ihn nicht nur funktional, sondern auch umweltfreundlich und wohngesund.

Zement-Gips-Putz – Robust und widerstandsfähig

Wenn es um besonders strapazierfähige Wandoberflächen geht, ist Zement-Gips-Putz die erste Wahl. Durch die Beimischung von Zement wird der Putz widerstandsfähiger gegen mechanische Beanspruchung und eignet sich besonders für stark frequentierte Innenbereiche wie Flure, Treppenhäuser oder Gewerberäume. Seine harte, robuste Oberfläche ist zudem weniger anfällig für Risse und Abnutzungserscheinungen. Dies macht ihn zu einer langfristig haltbaren Lösung für anspruchsvolle Innenräume.

Strukturputz – Dekorative Oberflächen mit Charakter

Wer auf der Suche nach individuellen Gestaltungsmöglichkeiten ist, entscheidet sich für Strukturputz. Anders als glatte Gipsputze enthält er zusätzliche Körnungen, die eine interessante Oberflächenstruktur schaffen. Je nach Technik und Material kann hier durch Verputzarbeiten eine Vielzahl von Effekten erzielt werden – von feinen Wellenmustern bis hin zu markanten Strukturen. Besonders in Wohnbereichen, die einen einzigartigen Look erhalten sollen, oder in Fluren, die robust und zugleich stilvoll sein sollen, ist Strukturputz eine beliebte Wahl.

Die Rolle der Abriebkörnung bei Verputzarbeiten

Ein wichtiger Faktor bei Verputzarbeiten ist auch die Wahl der Abriebkörnung. Diese beeinflusst nicht nur die Optik und Haptik der Oberfläche, sondern auch deren Strapazierfähigkeit und Pflegeaufwand. Dabei bezeichnet die Abriebkörnung die Grösse der in einem Putz enthaltenen mineralischen oder synthetischen Körnchen. Dabei können die Abriebkörnungen bei Verputzarbeiten in drei Kategorien geteilt werden:

Feine Körnung (0,5 – 1,0 mm)

Ideal für glatte Wände und Decken, die eine besonders elegante Optik erhalten sollen. Diese Abriebkörnung sorgt für eine fast samtige Oberfläche. Sie wird häufig in Wohnräumen oder repräsentativen Bereichen genutzt und eignet sich besonders gut als Grundputz für Anstriche oder Tapeten.

Mittlere Körnung (1,5 – 2,0 mm)

Verleiht der Wand eine leichte Struktur und ist weniger empfindlich gegenüber kleinen Beschädigungen. Die mittlere Körnung bei Verputzarbeiten ermöglicht dezente Effekte und eignet sich besonders gut für stärker beanspruchte Räume wie Flure oder Treppenhäuser.

Grobe Körnung (ab 2,5 mm)

Eignet sich für stark beanspruchte Bereiche und bietet eine rustikale Optik. Die grobe Körnung ist besonders widerstandsfähig gegenüber Abnutzung und Kratzern, weshalb sie oft auch in Gewerberäumen zum Einsatz kommt.

Die Wahl der richtigen Abriebkörnung hängt also vom gewünschten Endergebnis und der Nutzung des Raumes ab. Während glatte Wände oft in Wohnräumen bevorzugt werden, können strukturierte Oberflächen in Fluren oder Treppenhäusern sinnvoll sein, da sie robuster und weniger anfällig für Kratzer sind.

Vorteile, Nachteile und Alternativen zu Weissputz

Weissputz ist eine der beliebtesten Putzarten bei Verputzarbeiten, da er eine aussergewöhnlich glatte Oberfläche schafft und als optimale Grundlage für Anstriche und Tapeten dient. Zudem trägt er zur Regulierung der Raumfeuchtigkeit bei und verbessert somit das Raumklima. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Ausbesserung kleinerer Schäden, wodurch die Langlebigkeit der Wandflächen unterstützt wird. Allerdings hat Weissputz auch Nachteile: Er ist weniger widerstandsfähig gegen mechanische Belastungen und kann in stark beanspruchten Bereichen schneller Kratzer oder Abnutzungserscheinungen aufweisen.
Eine Alternative zum Weissputz stellt der Kalk-Gips-Putz dar. Dieser kombiniert die positiven Eigenschaften von Gips mit den natürlichen Vorteilen von Kalk. Besonders in Feuchträumen bewährt sich diese Putzart, da sie Feuchtigkeit reguliert und Schimmelbildung entgegenwirkt. Neben seiner wohngesunden Wirkung ist er zudem strapazierfähig und langlebig.
Wer eine besonders dekorative Oberfläche wünscht, kann sich für Strukturputz entscheiden. Durch verschiedene Körnungen lassen sich individuelle Muster und Strukturen erzielen, die nicht nur optisch ansprechend, sondern auch funktional sind. Strukturputz ist widerstandsfähiger gegen kleine Stösse und eignet sich gut für stark frequentierte Bereiche wie Flure oder Treppenhäuser.
Für robuste Anforderungen empfiehlt sich Zement-Gips-Putz. Diese Mischung zeichnet sich durch eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischer Belastung aus und hält auch stärkeren Beanspruchungen stand. Besonders in gewerblichen Räumen oder stark frequentierten Bereichen bietet er eine langlebige Lösung, die wenig Wartung erfordert.

Wie laufen Verputzarbeiten ab?

Ein professioneller Gipserbetrieb folgt bei Verputzarbeiten einer genauen Vorgehensweise, um eine makellose Oberfläche zu gewährleisten:

  1. Vorbereitung des Untergrunds: Alte Farbreste oder Tapeten werden entfernt, Risse und Unebenheiten werden ausgeglichen.
  2. Auftragen des Grundputzes: Dieser wird je nach Wandbeschaffenheit und gewünschter Oberfläche gewählt und sorgt für eine ideale Basis.
  3. Verputzarbeiten mit der gewünschten Putzart: Je nach Kundenwunsch wird Weissputz, Kalk-Gips-Putz oder eine andere Variante aufgetragen.
  4. Feine Ausarbeitung der Oberfläche: Durch den Einsatz von speziellen Werkzeugen und Techniken wird die Struktur finalisiert.
  5. Trocknungsphase und Endkontrolle: Der Putz muss vollständig trocknen, bevor weitere Arbeiten wie Streichen oder Tapezieren erfolgen.

Verputzarbeiten für ein perfektes Innenraumdesign

Verputzarbeiten sind eine bewährte Methode, um Innenräume mit hochwertigen Wand- und Deckenoberflächen auszustatten. Die Wahl der richtigen Putzart und Abriebkörnung spielt dabei eine entscheidende Rolle, um sowohl ästhetische als auch funktionale Anforderungen zu erfüllen. Durch die professionelle Ausführung eines Fachbetriebs wird sichergestellt, dass der Putz langlebig, glatt und optimal auf den Raum abgestimmt ist.
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